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Die 28nm-Familien umfassen FPGAs für die speziellen Kundenanforderungen
 
Paul Ekas, Director of Product Planning Altera, möchte für jedes Design ein passendes FPGA anbieten.
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Nachdem Altera im Dezember 2010 seine Strategie für die 28nm-Produkte vorgestellt hatte, gab das Unternehmen jetzt Details zu dem Porfolio bekannt. Das Angebot berücksichtigt unterschiedlichste Design-Optionen und umfasst klar differenzierte Lösungen.
Dazu gehören neue Cyclone V- und Arria V-FPGAs, die kürzlich erweiterten Stratix V-FPGAs und die bereits angekündigten HardCopy V-ASIC-Familien. Mit ihnen sollen die kundenspezifischen Anforderungen nach Leistung, Funktionalität und Energieeffizienz jeweils zielgerichtet erfüllt werden. Kernpunkte sind Transceiver-Technologie, Produkt-Architektur, IP-Integration und Prozess-Technologie für optimierte Lösungen.
- Transceiver: Altera hat seine Transceiver-Technologie für jede 28nm-Bausteinfamlie optimiert. Die 28nm-FPGAs unterstützen Transceiver-Datenraten von 600 MBit/s bis zu 28 GBit/s.
- Produkt-Architektur: Für Geschwindigkeit und Effizienz optimierte On-chip-Speicher; Hard- und Soft-Speichercontroller für die entsprechenden Bandbreiten-, Power- und Kosten-Anforderungen; Performance-optimierte High-end-, Midrange- und Low-Cost-I/Os.
- IP-Integration: Altera bietet eine Serie von Systemlevel-IPs wie PCI Express (PCIe) Gen2 x1 und x4, PCIe Gen3 x8, Interlaken, 40G/100G oder 100 Gigabit Ethernet (100GbE) als Hardwarefunktionen an.
- Prozess-Technologie: Um ein breites Spektrum an Anwendungen abzudecken, nutzt Altera den 28nm-High Performance (28HP)-Prozess von TSMC für seine High-end-Familie (Stratix V-FPGAs) und die HardCopy V-ASICs, während der 28nm-Low-Power (28LP)-Prozess für die Low-Cost (Cyclone V-FPGAs) und Midrange (Arria V-FPGAs)-Produktfamilien eingesetzt wird. Der 28LP-Prozess ermöglicht einen Mix von Performance, Kosten und Leistungsaufnahme, während der 28HP-Prozess die erforderliche Core- und Transceiver-Performance für hohe Ansprüche liefert.
Cyclone V
Für Anwendungen wie Motorsteuerungen, Displays oder SDR, wo geringe Leistungsaufnahme und reduzierte Boardfläche wichtig sind, ist die Cyclone V-FPGA-Familie vorgesehen. Die Cyclone V-FPGAs haben eine um 40 Prozent geringere Gesamtleistungsaufnahme im Vergleich zur Vorgängergeneration, bieten 12 Transceiver mit bis zu 5 GBit/s, PCIe Gen2 x1 als Hard-IP und in Hardware ausgeführte Speichercontroller für externe LPDDR2-, Mobile-DDR- und DDR3-Speicher.
Arria V
Für Applikationen mit mittleren Anforderungen an Kosten, Leistungsaufnahme und Geschwindigkeit, wie Remote-Audio-Anwendungen, Studio-Mischer oder 10G/40G-Linecards, bietet Altera die Arria V FPGA-Familie an. Wesentliche Design-Merkmale sind eine um 40 Prozent geringere Gesamtleistungsaufnahme im Vergleich zu den Vorgänger-Pendants, Transceiver mit bis zu 10 GBit/s, Hard-Speichercontroller für externe DDR3-Speicher sowie systolische FIR-Filter mit variablen DSP-Blöcken.
Stratix V
Die Stratix V-FPGAs adressieren hochbandbreitige Anwendungen wie LTE-Basisstationen, High-end-HF-Karten oder militärische Radar-Applikationen. Die maximalen Transceiver-Datenraten der Stratix V GX-FPGAs wurden auf 14,1 GBit/s erhöht, um auch Protokolle wie FiberChannel 1600 zu unterstützen. Außerdem wurde die Kapazität der Stratix V GX-FPGAs auf 1,1 Millionen Logikelemente (LEs) erweitert.
HardCopy V
Im Vergleich zu den bisherigen Altera HardCopy-ASICs bieten die HardCopy V-ASICs eine höhere Performance für die Core-Logik, Transceiver und I/Os sowie mehr Logik- und Speicherkapazitäten. Damit können hochvolumige Applikationen unterstützt werden, die geringe Kosten, eine geringe Leistungsaufnahme und eine zuverlässige Produktion (SEU, Single-Event Upset) erfordern.
Software
Altera bietet für seine 28nm-Bausteine die Quartus II-Entwicklungssoftware an. Das neue Qsys-Systementwicklungstool der Quartus II-Software vereinfacht die IP-Integration und bietet Zugriff auf verschiedene Embedded-Prozessor-Optionen, einschließlich des Hardware-Cores ARM Cortex-A9 MPCores.