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Die Datenerfassungskarten der Serie M2i.20xx von Spectrum umfassen vier Modelle, die 50 MS/s bis 200 MS/s bieten. Sie verfügen über zwei oder vier synchrone Kanäle und basieren auf der universellen M2i Basis des Unternehmens. Die Karte ist kompatibel zu PCI und PCI-X Slots sowie 3,3 V und 5 V I/O-Spannung. Zusammen mit der Option Multiple Recording ist s für Anwendungen vorgesehen, die schnellste Wiederholraten benötigen. So können Karten der M2i.20xx Serie im Bereich Radar, Sonar, Ultraschall oder Medizintechnik eingesetzt werden.
Die Option Multiple Recording erlaubt es, schnell hintereinander folgende Triggerereignisse aufzunehmen ohne dabei die Karte neu starten zu müssen. Mit einer Totzeit zwischen zwei Ereignissen von weniger als vier Takten ist sichergestellt, dass keine Ereignisse verloren gehen. Die Segmentgröße, Pre- und Posttriggerbereich sind mit einer Schrittweite von 4 frei programmierbar. Zusätzlich kann noch eine Triggerverzögerung programmiert werden, falls die interessanten Bereiche deutlich hinter dem eigentlichen Triggerereignis liegen.
Als Triggerquelle kann ein externes Ereignis oder ein bzw. mehrere kombinierte Kanaltrigger dienen. Jeder Kanal hat eine eigene Triggererkennung mit Pegel, Flanke, Re-Arm, Fenster sowie Steilheit. Als besondere Option kann für die Karten der M2i Serie die Erweiterung BaseXIO geordert werden. Hiermit ist dann die Kombination von mehreren externen Triggerquellen mit UND und/oder ODER Verknüpfung möglich um z.B. Videotrigger oder gegatete Triggerereignisse zu implementieren. Die aufgezeichneten Daten werden in den bereits in der Standardversion 64 MByte großen on-board Speicher abgelegt. Dieser Speicher, der auf bis zu 4 GByte erweitert werden kann, kann komplett als FIFO Buffer genutzt werden. Hiermit ist eine kontinuierliche Aufzeichnung in den PC-Speicher möglich, solange die durchschnittlich anfallende Datenmenge die maximal möglichen 225 MB/s (PCI-X) bzw. 115 MB/s (PCI) nicht überschreitet.
Mit den Karten der M2i Serie werden Treiber für Windows 2000, Windows XP, Windows XP64 und Linux sowie diverse Programmierbeispiele geliefert. ZU den möglichen Schnittstellen zu Third-Party Produkten gehören LabVIEW, LabWindows, MATLAB, VEE, DASYLab oder MS Excel.