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Für die Synchronisationsfähigkeit von mehreren Karten ist durch das Starhub-Modul gesorgt. Hiermit können bis zu 16 Karten in einem System gemeinsam eingesetzt werden.
 
ABA-Modus: Während vor und nach den Triggerereignissen die Kanäle kontinuierlich und langsam abgetastet werden, wird bei Auftreten eines Ereignisses eine schnelle Aufnahme mit maximaler Abtastrate gemacht.
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Mit der M2i Serie stellt die Spectrum GmbH ein modulares A/D-Karten-Konzept vor. Zusammen mit den angebotenen analogen Eingangsmodulen ergeben sich insgesamt 50 verschiedene Modelle, die sich in Auflösung, Geschwindigkeit und Kanalzahl unterscheiden. Die Kartenserie bietet sich laut Hersteller im Bereich Radar, Sonar, Laser, Ultraschall oder in der Spektroskopie an. Die Karten decken den Abtastbereich von 200 kS/s bis 200 MS/s mit A/D-Auflösungen von 8, 12, 14 oder 16 Bit ab. Dabei sind je nach Kartentyp und Modell zwischen 1 und 8 synchronisierte Kanäle pro Karte verfügbar. Pro Kanal steht ein eigener A/D-Wandler sowie ein eigener Eingangsverstärker mit bis zu 8 verschiedenen Verstärkungsbereichen zur Verfügung. Im Gegensatz zu "Multiplexkarten" ist durch diese Struktur eine 100% synchrone Abtastung ohne Phasenversatz zwischen den Kanälen garantiert.
4 GByte Speicher
Als On-board-Speicher stehen auf der Kartenserie bis zu 4 GByte zur Verfügung, genug um z.B. einen 12Bit-Kanal bei einer Abtastung von 200 MS/s für 10 Sekunden aufzuzeichnen. Bei langsameren Anwendungen kann der komplette Speicher als vollwertiger FIFO-Buffer genutzt werden. Er erlaubt, dass die Daten kontinuierlich mit über 200 MB/s über die PCI-X-Schnittstelle in den PC-Speicher übertragen werden.
Trigger und Takt
Die M2i Karten bieten eine Vielzahl von Features. So lässt z.B. der Multiple Recording Modus, bei dem schnell hintereinander folgende Ereignisse direkt im Speicher abgelegt werden, mit frei programmierbarem Pre- und Posttrigger, Delaytrigger, Timestamp und einer kurzen Re-Armierungszeit konfigurieren.
Mit dem ABA-Modus hat Spectrum ein Feature von alten Stand-Alone Transientenrekordern wiederbelebt. Während vor und nach den Triggerereignissen die Kanäle kontinuierlich und langsam abgetastet werden, wird bei Auftreten eines Ereignisses eine schnelle Aufnahme mit maximaler Abtastrate gemacht. Hiermit kann der Spannungsverlauf an den Eingängen über lange Zeit geloggt und die eigentlichen Ereignisse trotzdem mit bis zu 200 MS/s aufgelöst werden.
Alle Karten bieten eine Vielzahl an Triggermöglichkeiten. Neben dem klassischen Kanaltrigger aus Pegel und Flanke sind bei den Spectrum A/D-Karten auch noch Fenstertrigger, externer Trigger, Pulsbreitentrigger, Gated Sampling sowie ODER/UND-Verknüpfungen der verschiedenen Quellen möglich.
Neben einer PLL mit fein einstellbaren Takten besteht die zusätzliche Möglichkeit z.B. für sehr genaue Messungen im Frequenzbereich einen On-board-Quarz zu nutzen. Die Karten können auch mit externen Taktquellen betrieben werden. Hierbei ist der direkte Sampling-Takt (mit auswählbarer Taktflanke), ein externer Referenztakt oder ein heruntergeteilter externer Takt wählbar.
128 Kanäle im Synchronbetrieb
Für die Synchronisationsfähigkeit von mehreren Karten ist durch das optionale Starhub-Modul gesorgt. Hiermit können bis zu 16 Karten in einem System gemeinsam eingesetzt werden. Dabei können dank individueller Taktteiler auch Karten mit unterschiedlichen Abtastraten zusammen betrieben werden. So kann z.B. eine Aufnahme auf zwei Kanälen mit 8 Bit Auflösung und 100 MS/s synchron mit einer Aufzeichnung von 8 Kanälen mit 12 Bit Auflösung und 1 MS/s laufen.
Mit Hilfe des Starhub-Moduls lassen sich Systeme mit insgesamt bis zu 128 voll synchronen Kanälen aufbauen. Über die Triggermöglichkeiten der M2i Serie ist es dabei z.B. auch möglich, alle 128 Kanäle als mögliche Triggerquelle zu programmieren und über die ODER-Funktion zu verknüpfen. Eine Aufnahme aller Kanäle wird dann gestartet, wenn auf einem beliebigen der 128 Kanäle ein Ereignis auftritt.
Software und Programmierung
Dank eines registerbasierten Ansatzes mit nur 6 Grundfunktionen sind eigene Programme relativ leicht zu erstellen. Mit den Karten werden Treiber für Windows 2000, Windows XP, Windows XP64 und Linux sowie diverse Programmierbeispiele geliefert. Third-Party-Produkte wie LabView, LabWindows, Matlab, VEE, DasyLab oder MS Excel werden unterstützt. Alle Karten sind zum Jahresende verfügbar.