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Mercedes-Benz SLK-Klasse: Das Entertainment und Infotainment-Center: Radio, Telefon, externe Musikspeicher und Internet – alles kann zentral und übersichtlich gesteuert werden.
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So wird das Unternehmen das Angebot an integrierten Apps für das Multimedia-System COMAND Online zügig erweitern und zahlreiche Applikationen für alle Facetten des digitalen Lebensstils bereitstellen: Bereits ab Herbst 2011 stehen neue Apps für das Online-Netzwerk Facebook und für Google Streetview sowie Google Panoramio zur Verfügung.
Mittelfristig sind über ein Dutzend weiterer Apps geplant, die derzeit unter anderem in Zusammenarbeit mit innovativen Start-up Unternehmen wie dem US-Talk- Radio-Betreiber Stitcher, dem Kurznachrichtendienst Twitter und den Musik-Anbietern Pandora in USA oder Aupeo in Deutschland entwickelt werden. Die neuen Apps können alle Kunden nutzen, die einen Mercedes-Benz mit COMAND Online fahren.
Wie bei der Studie „Concept A-CLASS“ (Shanghai 2011) bereits angedeutet, wird auch das Grafikdesign der Bildschirminhalte künftig an Stellenwert gewinnen. Dynamisch wachsende Glaselemente bilden dreidimensional angeordnete Navigationsebenen. In die räumliche Tiefe dieser Menüstruktur taucht der Benutzer durch fließende Bewegung und flüssig animierte Übergänge intuitiv ein.
Langfristig werden die Displays noch stärker personalisierbar und Apps sowie Bedienelemente nicht mehr nur auf bestimmte Displays beschränkt sein. Denkbar sind beispielsweise frei konfigurierbare Displays, bei denen der Autofahrer selbst bestimmen kann, welche Display-Elemente wo angezeigt werden. „Wir forschen auch an 3D-Displays. Denn räumliche Anzeigen ermöglichen eine intuitivere Wahrnehmung von Informationen“, betont Balasubramanian.
„Durch diese einfachere und schnellere Erkennung von Warnungen lässt sich die Sicherheit im Straßenverkehr weiter verbessern.“ Noch intuitiver ist in Zukunft ebenso die Bedienung – sie erfolgt weitgehend durch Sprache, ergänzt durch Gesten und Berührung. So lassen sich mittelfristig SMS und E-Mails diktieren oder Nachrichten abrufen. Dazu wird entweder eine Schlagzeile gesprochen oder, beim so genannten „freien“ Sprachbrowsing, eine gezielte Frage („Wie ist das Wetter in Süddeutschland?“) gestellt.
Weitere Beispiele für „natürliche Interaktion“ sind die Menüsteuerung über Gesten oder per Handschrifterkennung (indem eine Fingerspur auf dem Display der Headunit gezeichnet wird). Lese- und Innenlicht könnten sich künftig über Wischbewegungen entlang der Dachbedieneinheit ein- und ausschalten lassen; und unsichtbare Kameras könnten über eine Gestensteuerung Schalter im Fahrzeug ersetzen.
Welche Inhalte oder Apps der Autofahrer von morgen mit in sein Fahrzeug nehmen möchte, kann er dank Fern-Bedienkomfort künftig am Frühstückstisch oder im Büro entscheiden, indem er eine entsprechende Vor-Konfigurierung per Smartphone oder PC vornimmt. Erste, bereits realisierte Anwendung ist die Möglichkeit von COMAND Online, eine zuvor am PC per Google Maps konfigurierte und zum Auto gesendete Route herunterzuladen. (oe)