Xilinx kündigte die Virtex-7-HT-FPGAs an. Sie besitzen eine Übertragungsleistung von 28 GBit/s pro integriertem Transceiver und eignen sich für Kommunikationsanwendungen mit 100- bis 400-GBit/s Datenübertragungen. Diese 28-nm-FPGAs erfüllen die Anforderungen von optischen und Backplane-Protokollen.
Mit vier bis 16 28-GBit/s-Transceivern ausgestattet und in Übereinstimmung mit OIF CEI-28G, der Common Electrical I/O Specification für 28 GBit/s des Optical Internetworking Forum, können die Bausteine Verbindungen zu den optischen CFP2- und QSFP2-Modulen herstellen. Die werden in den Line-Cards der nächsten Generation mit 100 bis 400 GBit/s eingesetzt.
Die Bausteine enthalten ebenfalls bis zu 72 13,1-GBit/s-Transceiver und bieten bis zu 2,8 TBit/s Durchsatz im Voll-Duplex-Betrieb. Es sind 100-GBit/s-Chips mit 290.000 Logikzellen bis zu 400-GBit/s-FPGA mit 870.000 Logikzellen verfügbar. Applikationen sind z.B. 100-GBit/s, 2 x 100-GBit/s- oder 400-GBit/s-Schnittstellen und Anschlüsse an bestehende ältere Schnittstellen auf Systemseite, die auf 3 GBit/s oder 6 GBit/s oder auf 10-GBit/s-ASICs und -ASSPs basieren.
Anwendungen sind 100-GBit/s-Line-Cards zur Unterstützung von OTU-4-Transponder (Optical Transfer Unit), Muxponder oder SAR (Service Aggregation Router); 120-GBit/s-Line-Cards, multiple 100-Gbit-Ethernet-Port-Bridges, 400-Gbit/s-Ethernet-Line-Cards, Basisstationen und Remote-Radio-Heads mit 19,6 Gbit/s CPRI-Anforderungen (Common Public Radio Interface) und auch in 100-GBit/s- und 400-GBit/s-Testequipment.
Verfügbarkeit
Die Unterstützung durch die Softwareentwicklungsumgebung ISE Design Suite für die Virtex-7-FPGAS ist gegeben. Die ersten Virtex-7-HT-Bausteine sollen planmäßig in der ersten Jahreshälfte 2012 ausgeliefert werden.